Gadgets: Kleine Gerätschaften mit großen Funktionen

Gadget

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Auf dem derzeitigen Elektronik- und Unterhaltungssektor, sowie in der gesamten Kommunikationsbranche herrscht derweil eine unglaubliche Schnelllebigkeit und Produktvielfalt: Smartphones, MP3-Player und andere kleine Helfer zieren zuhauf die Auslagen diverser Online-Shops und klassischer Elektromärkte.

Eine relativ junge Sparte verkörpern dabei die sogenannten Gadgets. Ausgehend der Definition nach lassen sich zwar auch iPhone & Co. – also vergleichsweise „lange“ existierende und weit verbreitete Elektroprodukte als Gadgets bezeichnen, doch im aktiven Sprachgebrauch werden mit dem Begriff Gadget viel weniger teure Endgeräte à la Smartphone & Co., sondern vielmehr preisgünstige Zusatzgeräte in Verbindung gebracht.

So handelt es sich in der Regel zwar zumeist um technische, via Netzstrom oder aber Batteriezellen betriebene, Kleinstgeräte, doch die allgemeine Funktion, dem Anwender einen gewissen Spaßfaktor und/oder einen – mehr oder weniger großen – praktischen Nutzen einzubringen, darf ohne Frage als ein zentrales Merkmal eines Gadgets angesehen werden. Allerdings gibt es eben auch innerhalb der Produktpalette dieser kleinen Helfer sehr unterschiedliche und sehr vielfältige Varianten, sodass eine absolut gesicherte Definition – nicht zuletzt aufgrund der allgemein sehr jungen Entwicklungsgeschichte ebendieser Gerätschaften – in Bezug auf „das“ Gadget bisweilen nur schwer aufgestellt werden kann.

Fernab einer möglichst präzisen, aktuellen und zutreffenden Definition hilft es allerdings oftmals auch viel mehr, einen genauen Blick auf einzelne Gadget-Formen zu werfen, um sich klar zu machen, was unter dieser Begrifflichkeit überhaupt zu verstehen ist. In den folgenden Zeilen lassen sich demnach einige der beliebtesten, neuesten sowie schlicht und ergreifend verrücktesten Gadgets finden, die der hiesige Sektor elektronischer Unterhaltungsgeräte momentan zu bieten hat.

Pure Klassiker
„Klassische“ Gadgets sind insbesondere im Bereich der PC- und Notebook-Nutzung zu finden. So werden die kleinen Zusatzartikel auch oftmals unter der Kategorie „Zubehör“ in Obersparten an Computersystemen gelistet. Besonders häufig genutzte und vor allem wirklich sinnvolle Gadgets stellen somit bereits USB-Sticks sowie kleine handliche Zeigegeräte dar. Hier können die einzelnen Modelle jedoch häufig mit zahlreichen Zusatzoptionen, etwa mit blinkenden LED-Leisten oder versteckten Geheimfächern dienen und sich somit von dem gängigen PC-Zubehör abheben.

Weitere beliebte Produkte, die sich mit dem PC verbinden lassen und sich von dem „normalen“ Computerzusatz abheben, stellen Miniventilatoren, Leselampen und diverse Figuren dar, welche die verschiedensten Zusatzfunktionen mit sich bringen. Wird der PC gestartet, können Figuren wie Mario, Yoda oder Biene Maja beispielsweise mit lustigen Sprüchen den PC-Anwender begrüßen. Da sich diese Formen allesamt beziehungsweise häufig ausschließlich via USB-Verbindung nutzen lassen, werden solche Gadgets übrigens auch der Kategorie der USB-Gagdets zugerechnet.

Exoten und Neuheiten
Neben den zahlreichen – und teilweise durchaus sinnvollen – Gadgets gibt es auch einige verspielte, in manchen Augen sogar schlichtweg überflüssige, Kleinstgeräte, die dem Besitzer vor allem Spaß einbringen sollen. Der „Mini-Raketenwerfer“ etwa richtet sich ohne Frage an generell humorvolle Menschen, die ihre Arbeits- oder Unterhaltungsstätte um ein spielerisches Highlight erweitern möchten.

Ein weiteres gutes Beispiel für zwei recht junge Gruppen an Gadgets: Tassenwärmer und Ministaubsauger. So soll zum Beispiel die Kaffeetasse beziehungsweise dessen belebender Geistessaft mittels Wärmepad oder Induktionsplatte auch bei längeren PC-Arbeiten warm gehalten werden. Für besonders ordnungsbewusste und säuberliche Nutzer könnte sich wiederum ein USB-Staubsauger auszahlen. Doch Vorsicht: Oftmals fällt die Leistungsfähigkeit eines Gadgets bei Weitem nicht so hoch, wie vom Hersteller beworben, aus. So lassen sich tatsächlich viele Varianten lediglich als nett gemeinte Spielereien oder humorvolle Geschenke bezeichnen und bringen für den Besitzer letzten Endes häufig nur einen vergleichsweise geringen Nutzen.

Und dennoch: Mit cleveren Helfern wie einem „WLAN Schlüsselfinder“ oder externen USB-Mikro-Lautsprechern kann dem Besitzer beziehungsweise Nutzer schnell der Alltag erleichtert werden. Und mit einem Mini-Kühlschrank für eine einzelne Getränkedose lässt es sich an besonders heißen Sommertagen durchaus besser, sprich stilvoller, am PC arbeiten. Ein Gadget kann sich also durchaus auszahlen, darf jedoch genauso gut als lieb – und vor allem lustig – gemeintes Kleinstgeschenk genutzt werden.